Besoffen im Internet

August 10, 2009

Am Freitagabend kam mal wieder nichts Gescheites im Fernsehen, also nutzte ich die Zeit, um mich bei Youtube umzuschauen. Gerade das wilde Umherstreifen macht dabei den meisten Spaß. Man gibt einen beliebigen Begriff ein und erhält dazu eine große Auswahl mehr oder weniger passender Beiträge. Natürlich macht es wenig Spaß irgendwas „normales“ einzugeben, denn „vernünftige“ Sachen kann ich mir auch auf offiziellen Kanälen anschauen. Also tippte ich „besoffen“ ein und ließ mich überraschen, welche Filmkunstwerke mir präsentiert werden. So viel sei nur gesagt: Die Plattform ist voll mit Beiträgen zum Thema Drogenmissbrauch, insbesondere von sehr jungen Konsumenten. Persönlich war ich ganz froh darüber, dass die digitale Aufnahmetechnik, als ich im Teenager-Alter war, quasi noch nicht existierte. Wenn ich mir vorstelle, wir hätten all unsere Exzesse in unserem Freundeskreis ins Netz gestellt, für die ganze Welt sichtbar, dann bin ich ganz froh, dass das Leben damals noch analog war. Wahrscheinlich ist den Kids gar nicht klar, dass sie ihre Freunde und Kumpels damit extrem kompromittieren. Kann man nur hoffen, dass die Gezeigten nicht irgendwann beim Bewerbungsgespräch zu ihrem Ausrutscher zur Rede gestellt werden…

Diesen sehr witzigen Werbespot, den ich beim Rumsuchen fand, möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten: