Der Goldene Kompass

Gestern lief im Fernsehen „Der Goldene Kompass“, den ich zumindest teilweise angeschaut habe. Mein Urteil in Kurzform verworren, bunt bebildert, inhaltsleer.

Wer Genaueres zum Inhalt wissen will, der kann diesen Wikipedia-Artikel lesen – wer danach verstanden hat, worum es geht, den beglückwünsche ich zu seiner schnellen Auffassungsgabe. Diese ist mir nicht zuteil geworden. Während sich z.B. bei Harry Potter die Story langsam entwickelt, so dass man ihr folgen kann, wird hier ein wahres Feuerwerk gezündet, dass den Betrachter nur blendet. Großartige Effekte, aber da man nicht so recht begreift, was das Ganze soll, sind die eben nur Oberfläche.

Wie viele Fantasy-Filme basiert auch der „Goldene Kompass“ auf einem Buch (namentlich einer Trilogie), weshalb ich empfehle, das erst einmal zu lesen. Vielleicht werden dann die Inhalte klarer…

Persönlich ist mir aufgestoßen, dass das Ganze irgendwie kopiert wirkt, wie eine große Mixtur aus dem Herren der Ringe, Harry Potter, Star Wars und ähnlichen Werken. In besagtem Wikipedia-Artikel war zu lesen, dass Autor Philip Pullmann sein Werk als Gegenentwurf zu den Chroniken von Narnia angelegt hat (und dafür von christlichen Fundamentalisten kritisiert wurde). Das merkt man irgendwie auch dem Film an, dass hier ein wenig die originären Ideen fehlen. Insgesamt also eher langweilig.

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