Endemol – Der Zuschauer, ein vernachlässigbarer Faktor beim Geldzählen

Hier ganz unkommentiert eine Pressemeldung der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung zu Vorfällen bei der Aufzeichnung der Show „Rette die Million“. Für alle, die die letzten Jahre geschlafen haben oder aus gutem Grund ihren Fernseher entsorgt haben und nicht wissen, wer Endemol ist: Hier die Endemol-Website und der entsprechende Eintrag in der Wikipedia:

WAZ: Eklat bei Aufzeichnung der ZDF-Show „Rette die Million“

Essen (ots) – Zu einem Eklat kam es am Dienstagabend bei der Aufzeichnung der von Endemol produzierten Show „Rette die Million“. Das berichten die Zeitungen der WAZ-Mediengruppe. (Freitagausgabe). Sieben sich hinziehende Stunden mussten die etwa 350 Besucher im Studio ausharren. „Wir bekamen nicht ein Wasser zu trinken, wir durften nicht zur Toilette gehen“, erklärte eine Besucherin. „Das ist Freiheitsberaubung“, habe das Publikum lautstark votiert. Selbst als die Show abgedreht war, die letzten Kandidaten mit ihren 200.000 Euro die Bühne verlassen hatten, durften die Zuschauer noch lange nicht nach Hause. „Sie haben Bodyguards an den Ausgängen postiert und zunächst die in der Show ausgesetzte Million Euro gezählt“. Endemol habe das Prozedere der Versicherung zugesagt, erklärten ZDF-Pressesprecher Peter Gruhne und eine Endemol-Sprecherin unisono. „Auf Grund des hohen Sicherheitsstandards und der vielfältigen Sicherheitsauflagen, deren Einhaltung wir als Produzent dem Versicherungsunternehmen angesichts eines siebenstelligen Bargeldbetrags garantieren müssen, ist es für die Studio-Zuschauer bei der Premiere von „Rette die Million!“ zu langen Wartezeiten gekommen“, erläuterte eine Endemol-Sprecherin gegenüber den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe. Die Million Euro, die die Kandidaten in den langwierigen Runden hin- und herschleppen mussten, wurden von einer Münchener Firma versichert. Die Unannehmlichkeiten seien der Premiere geschuldet, erklärte ZDF-Pressesprecher Gruhne.. Eine Entschuldigung kam am Donnerstagabend doch noch. Von Jörg Pilawa: „Es tut mir extrem leid“, erklärte der Moderator. „Wir werden die Abläufe komplett neu gestalten. So etwas wird nie wieder passieren.“ Auch das ZDF bat „um Nachsicht“.

Pressekontakt:

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion@waz.de

Quelle: http://www.presseportal.de/pm/55903/1699496/westdeutsche_allgemeine_zeitung/

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