Deepolis – Zivilisation unter Wasser

Computerspiele sind seit Jahren nicht mehr so mein Ding – das Spielen raubt einfach zu viel Zeit und was noch schlimmer ist: Nachdem man den ganzen Tag im Büro am Rechner gesessen hat, hängt man in seiner Freizeit auch wieder dran und verpasst darüber Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Deshalb spiele ich wenn überhaupt, mal eines dieser simplen Browsergames.
Vor einiger Zeit bin ich dann doch einmal wieder bei einer anderen Art Spiel hängen geblieben, einem so genannten Massively Multiplayer Online Role-Playing Game namens Deepolis. Die Idee des Spiels ist recht einfach: Es gibt verschiedene Spielergruppen (z.B. Piraten oder Händler), die in einer Unterwasserzivilisation entsprechende „Aufträge“ erfüllen bzw. Aufgaben lösen. Ich hatte mich für die friedliche Variante entschieden und irgendwelche Gadgets eingesammelt, um diese an anderer Stelle zu verkaufen und so einigermaßen stressfrei die Gegend zu erforschen. Anfangs sah Deepolis für mich wie ein beliebiges anderes Spiel aus, bis ich dann kapierte, dass da nicht irgendwelche Routinen ablaufen, sondern zahllose andere Nutzer des MMORPG zur gleichen Zeit wie ich vor ihrem Rechner sitzen und ihrer Wege gehen. Dass ist zwar in dem Sinne nicht neu, es gab schon ganz zu Beginn der Computerzeit die Möglichkeit des „Zusammenstöpselns“ und gemeinsam Spielens, die Verbindung zum Internet erlaubt aber den weltweiten Zugriff und damit ganz andere Teilnehmerzahlen. Damit wird das Abenteuer selbstverständlich unheimlich komplex und die Ergebnisse sind nur schwer vorhersehbar. So ist jederzeit Spannung garantiert. Bei Deepolis heißt dies konkret, dass sich einem immer andere Gegner in den Weg stellen und man so seine Überlebensstrategie ständig anpassen muss. Doch das ist noch nicht alles, was an dem Spiel fasziniert. Mindestens genauso beeindruckend ist die Dreidimensionalität – man kann von der Oberfläche bis zum Meeresgrund tauchen – und die Entdeckungsreise, die man antritt. Denn die Karte der umliegenden Seegebiete baut sich erst nach und nach auf, manchmal muss man blindlings in unbekannte Gewässer aufbrechen. So bekommt man ein Gefühl dafür, wie es den ersten Seefahrern ergangen sein muss…

Hier ein hübsches Video auf Youtube, in dem man das Spiel in Aktion sehen kann:

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